Peter ist da!!!

Gestern (also am 31. August 2004) kam Peter auf die Welt. Leider wissen wir noch gar nichts, ausser, dass es der Familie gut geht. Aber wir freuen uns sehr darüber, dass nun auch Peter es geschafft hat und diese Welt erkunden kann. Wenn die wenigen Infos die wir bisher erhalten haben stimmen, hat sich Peter Zeit gelassen und es seiner Mama Ina nicht leicht gemacht. Angefangen haben die Wehen wohl in der Nacht vom 30. auf den 31. So gegen 1 Uhr. Um halb 10 morgens kam die Hebamme und erst am Abend kam der Kleine auf die Welt. Mir wird wieder einmal bewusst, dass meine Entbindung mit den 5 Stunden recht schnell war. Jetzt hat Florian noch einen weiteren Spielkameraden. Da Ina, Georg und Peter nicht weit weg wohnen, können wir uns gegenseiti besuchen. Ich bin sehr froh, dass wir die kennen. Ina ist mir in vielem recht ähnlich und wir haben usn auf Anhieb verstanden. Da sie auch in meinem Alter ist und Peter auch das erste Kind ist, machen wir eben auch viele ähnliche Erfahrungen. Und ich bin froh in dieser neuen Stadt nun auch eine Freundin zu haben. Alle anderen Mütter die ich hier bisher kennen gelernt habe, sind entweder ein ganz anderer Typ Mensch, oder waren um einiges älter und hatten schon mehrere Kinder oder sie hatten schon ein grosses soziales Netzwerk und hatten keinen Bedarf an neuen Freundinnen. Da Ina genau wie ich zugezogen ist, passt es wirklich perfekt. Jetzt hoffen wir nur, dass die Drei zusammen etwas Zeit für sich haben um sich zu beschnuppern. So bald es geht und Besuch erwünscht ist, werden wir natürlich hinfahren und die Jungs einander vorstellen.
Ich wünsche ihnen alles Gute und viel Spaß zusammen. Alles weitere spare ich mir, das werden sie oft genug zu hören bekommen :-)

Rosalyn bestellt!

Als Jochen und ich das letzte Mal alleine ohne Florian weg waren, stellte Helmut fest, dass wir wohl eine Ropsalyn hätten. Das ist richtig, denn sonst könnten wir ja nicht weg. Noch ist Florian lange davon entfernt auch mal alleine zu bleiben und ich gehe davon aus, dass das auch noch einige Jährchen dauern wird... Aber zum Glück gibts ja Rosalyn. Als grosser Calvin & Hobbes-Fan finde ich diesen Namen natürlich passend. Unsere Rosalyn heiss t ja eigentliclh Sandra aber wir werden ja auch mal noch andere Babysitter haben in den nächsten Jahren. Also Rosalyn.
Wir hatten uns ja mal vorgenommen jeden Monat oder wenigstens alle 8 Wochen ohne Florian wegzugehen. Ich weiss jetzt nicht wie lange es her ist, aber sicher schon länger... Andererseits ist Florian ja auch erst 14 Wochen alt. Ich verliere langsam echt jedes Zeitgefühl. Nun ich muss ja auch nicht wirklich raus. Meine Tage sind schon mehr oder weniger gleich. Aber das war nciht das Thema... Jedenfalls haben wir festgestellt, dass das mit diesem Vorhaben genauso ist wie mit allen anderen auch wenn man nicht darauf achtet. Man vergisst sie! Es vergehen Tage und Wochen und man denkt nicht daran, oder man tut es aber es ist irgendwie zu anstrengend. Jeden Tag wenn Jochen heim kommt haben wir nur noch einige kurze Stunden gemeinsam. In dieser Zeit wollen wir, vor allem er sich um den Kleinen kümmern. Da wird gespielt und erzählt und manchmal gebadet. Ausserdem wollen wir noch zusammen essen. Dann ist es meist schon 20 oder gar 21 Uhr und Florian kommt ins Bett. Danach machen wir uns auch so langsam bettfertig. Wir schauen dann noch etwas Fernsehn oder lesen. Dann ist es auch schon wieder 22 bzw. auch mal 23 Uhr und wir gehen dann auch ins Bett. In der Nacht kommt Florian dann nochmal zum Essen und bleibt danach bei uns im Bett bis morgens um halb 6, da weckt er uns dann meist wieder. Es ist also ein langer Tag nach einer kurzen Nacht. Daran haben wir uns nun schon ganz gut gewöhnt, aber zum großartig Weggehen haben wir dann auch nicht so viel Lust. Oder besser Lust schon...
Auf alle Fälle haben wir jetzt gemerkt, dass es mal wieder Zeit wäre sich zu überwinden, und wieder ohne das Kind rauszugehen. Wir als Paar ganz unter uns. Deshalb haben wir es getan und Rosalyn bestellt. Das muss ja nun alles von langer Hand geplant werden. SO mal eben ganz spontan einfach so geht nicht mehr. Da finden wir keinen Babysitter. Aber unsere Rosalyn hat nachmittags oder abends ghanz gut Zeit, sie ist noch in der Ausbildung. Ausserdem freut sie sich über etwas Geld. Nun ist es nächste Woche wieder so weit. Wir gehen weg und Sandra/Rosalyn passt auf. Das wird klasse. Wir haben uns mal für Kino entschieden und ich bin echt gespannt ob das klappt.

Vom Bauch zum Rücken

Florian kann sich drehen! Na gut, ich will ehrlich sein und es differenzierter ausdrücken. Wenn er auf dem Bauch liegt schaukelt er da ein wenig rum, hebt das rechte Bein etwas an und bekommt dann irgendwann so viel übergewicht, dass er umfällt und auf dem Rücken landet. Ich weiss nicht ob er das bewusst macht, wahrscheinlich noch nicht. Aber er wird es schon noch merken, was da passiert und es dann auch bewusster einsetzen. Ich bin jedenfalls irre stolz auf den Kleinen. Bin gespannt wie das noch weiter geht. Letzte Woche hat er das einmal so ganz zufällig gemacht. Dann ein paar Tage nicht mehr, aber ich hab auch nicht so darauf geachtet ihn auf den Bauch zu legen. Heute hab ich ihn aber wieder auf den Bauch gelegt und er hat sich gedreht! Vier Mal. Man hab ich mich gefreut! Jetzt üben wir natürlich weiter...

Ich bin mittlerweile fast sicher, dass er das Drehen zumidest teilweise bewusst macht. Am Abend hat er sich wieder gedreht und da war es ziemlich eindeutig, dass er lieber auf den Bauch wollte. Trotzdem glaube ich, wird es noch eine Weile dauern, bis er es wirklich gezielt einsetzt und vor allem, dass er sich auch wieder zurück drehen kann. Wenn er so weiter macht bin ich echt gespannt wie lange es dauert bis er krabbelt. Wer weiss was an Weihnachten ist? Wir bleiben gespannt.

Klassische Konditionierung nach Pavlow

Es funktioniert wirklich! Im Studium habe ich oft und viel darüber gelesen und ich war theoretisch auch überzeugt. Man kann auch schon Säuglinge konditionieren. Jetzt hab ich den Beweis. Florian fungiert dabei als mein Versuchskind. Hat was von Piaget, aber wozu hab ich das auch alles studiert? Zumindest wird Florian später nicht die "Versuche" die ich mit ihm mache in jeder Universitätsbibliothek nachlesen könne. Höchstens hier im Internet... Wenn ichs mir recht überlege, ist das wohl genauso schlimm. Und dabei hab ich immer die Kinder Piagets bedauert...
Aber zurück zum Klassischen Konditionieren. Wie der Pavlowsche Hund, der beim Läuten einer Glocke reagierte, weiss auch Florian (und wohl jedes andere Kind) was kommt wenn bestimmte Töne erklingen und Gerätschaften (Spielsachen)in sein Blickfeld gelangen. Aber nicht nur das. Er kann auch lernen, dass er mit etwas Arbeit etwas erreichen kann. Wir haben so eine tolle Krabbelrolle. Damit kann er sobald er sich mal selbständig auf den Armen halten kann, in Bauchlage rumkrabbeln und spielen. Zur Zeit müssen wir ihn immer noch stützen wenn wir ihn mit dem Bauch bzw, der Brust darauf legen. Aber so macht ihm die Bauchlage mehr Spaß. Jedenfalls halte ich diese Rolle hin und wieder in den Händen über seinen Füssen, wenn er im Baby Björn sitzt oder auf dem Rücken vor mir liegt. Er hat inzwischen gelernt, dass sich die Rolle dreht und dabei rasselt, wenn er mit seinen Füssen dagegen tritt. Dies war zu Anfang eher zufällig, weil ich die Rolle nur mit je einem Finger rechts und links gehalten hab. Da hat sie sich tatsächlich gedreht als er dagegen kam. Jetzt macht er das absichtlich. Es macht ihm richtig Spaß die Rolle zum Drehen zu bringen und dann in Ruhe die Bilder darauf anzuschauen. Also Drehen, Schauen und dann wieder Drehen...
Klassisches Konditionieren eben.

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