Florian der Kaltgepresste - oder "Hebammen sind Hexen"

Jedenfalls wurde unserer Hebamme das schon nachgesagt. Ob das daran liegt, dass sie schonungslos ihre Meinung sagt oder daran, dass viele Hebammen gerne mit Naturheilmitteln arbeiten, weiss ich nicht. Es ist jedoch interessant was man von Hebammen so empfholen bekommt. Und nicht nur von unserer...
Fast alle Wehwehchen werden nach dem gleichen Prinzip behandelt. Erst mal schauen was draus wird. Wenn es nicht verschwindet, oder schlimmer ist, wird es mit Muttermilch, Fencheltee oder Olivenöl behandelt. Sollte auch dies keine Wirkung zeigen, gibt es sicher ein Homöopathisches Mittel oder irgend einen anderen seltsamen Tee, von dem noch nie jemand was gehört hat, in der Apotheke. Wir sind ganz froh darüber, dass auch unsere Hebamme so arbeitet und uns oder eher Florian daher stärkere Medikamente erst mal ersparrt bleiben. Obwohl es schon lustig ist für was man Muttermilch oder Olivenöl nutzen kann. Florian wird zum Beispiel in Olivenöl gebadet (man sollte nur nicht, wie wir beim ersten Mal zu viel nehmen, sonst ist das arme Kind ganz glitschig). Das ist toll, vor allem riecht er danach sooo lecker. Wir wollten ihn schon in die Pfanne legen ;-)
Nicht wirklich! Aber daher kommt sein Beinahme - Der Kaltgepresste! Wir sind gespannt was wir noch alles mit den genannten Dingen behandeln können. Aber in einigen Wochen steht ja auch schon der erste Besuch beim Kinderarzt an, die U3 ist fällig. Mal sehen was dabei rauskommt.

"Ich kann auch Schreien!"

In den letzten beiden Tagen (und Nächten), hat uns unser Sohn gezeigt, dass er auch schreien kann. Und das auch laut. Bauchweh, zu schneller Temperaturwechsel und verklebte Augen hatten Schuld. Trotz allem, ist Florian recht geduldig. Nur wenns wirklich weh tut, verzieht er das Gesicht, verkrampft den ganzen Körper und schreit auch mal kurz. Dank der guten Hebamme, die immer sofort telefonisch mit Rat für uns da ist, wird es schon langsam wieder besser. Zumindest die Hitzepikel und die verklebten Augen sind schon wieder deutlich besser. Das Bauchweh ist mal schlimmer, mal besser. Wir und vor allem Florian müssen uns wohl noch gedulden bis der Magen sich richtig an Nahrung gewöhnt hat und die Verdauung nicht mehr so schwer ist. Wir hoffen, dass es nicht wirklich drei Monate dauert, manche Kinder schaffen es schneller...
Bis dahin, haben wir die Medizin (Homöopathie und Fencheltee) unserer Hebamme und vor allem Liebe, Geduld und Geborgenheit.

So viele Glückwünsche und Geschenke

Dass die Geburt unseres Sohnes etwas Schönes ist, war uns ja schon von Anfang an klar. Aber dass sich so viele Menschen mit uns freuen, ist toll. Besuche, Glückwünsche, Geschenke und Segenswünsche von allen Seiten, das tut gut. Es macht Spass, zu sehen, wie andere an unserem Leben und vor allem unserem Glück teilhaben. Natürlich sind da die Verwandten und engen Freunde, die uns und unseren Sohn mit Glückwünschen bedenken. Aber auch entferntere Bekannte und zum Teil sogar Menschen, die uns nur wenig oder gar nicht persönlich kennen. Besonders schön ist es, dass sich alle so viel Mühe gegeben haben mit der Auswahl der Geschenke. Man merkt, dass sich alle Gedanken gemacht haben und die eigenen Erfahrungen mit Kindern oder Enkelkindern mit in die Auswahl des Geschenks miteingeflossen sind. Ein Teil der Dinge ist für jetzt direkt, andere Sachen haben wir für später bekommen. So haben wir noch eine ganze Weile um uns an den guten Wünschen zu erfreuen.
Wir danken allen schon jetzt auf diesem Weg für ihr Interesse und die wirklich lieben Glückwünsche.

Bauchweh tut weh und ist doof!

Armes Krümelchen. Der Bauch drückt und zwickt. Bei Neugeborenen sind Magen und Darm am wenigsten ausgebildet. daher kommen bei vielen Kindern (vor allem wohl Jungs) die Blähungen und Koliken. Die "Dreimonatskoliken". Die Armen. Florian hat wohl das Pech, dass er einwenig davon geplagt wird. Er windet sich und jammert, weils weh tut. Zum Glück schreit er trotzdem recht wenig, aber wir leiden auch so schon ziemlich mit ihm mit.
Ausser Bauch warm halten und entspannen kann man da wenig machen. Abwarten, das geht bei allen vorbei. Doch das ist schwer, wenn so ein kleines Würmchen leidet. So ein doofer Bauch eben.

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